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Dreißig Jahre Lügen
 
Es sind jetzt bereits 30 Jahre, in denen die Mullahs das Volk belügen.
Seit 30 Jahren begehen sie Verbrechen, verwüsten und verelenden sie Iran und Kurdistan.
Mit ihrer Machtergreifung begannen sie den achtjährigen Krieg gegen Irak(1980-1988) und begannen auch Kurdistan zur militarisieren. Sie beabsichtigen nun, wie sie es in der Vergangenheit schon getan haben, durch Manipulation ihre Macht zu erhalten. Für eine weitere Periode intendieren sie ihre Gewalt über das Volk auszuüben, über jenes Volk, das seit mehr als 30 Jahren unterdrückt wird.
Jenes Regime, dass mit allem Mitteln versucht atomare Waffen zu besitzen, was ihnen vermutlich noch nicht gelungen ist; jenes Regime, das die Beseitigung Israels von der Landkarte fördert. Und wenn sie derartige Waffen erwerben, welches Land werden sie zu beseitigen versuchen? Es ist wahrscheinlich, dass ihr nächstes Opfer das kurdische Volk sein wird, sowie es der irakische Verbrecher Saddam Hussein mit dem Giftgasangriff in Halabja 1988 demonstriert hat.
Mahmud Ahmadinedschad spricht in seinen Reden oft von Menschenrechten, vor einigen Wochen hat er in einem Schreiben an den Innenminister die Bürgerrechte thematisiert, wenn jemand die Bedeutung der Menschenrechte verstanden hätte, würde er keinesfalls zahlreiche Oppositionelle im eigenen Land zum Tode verurteilen.
 Außerdem spricht er von der Bedeutung der Jugend für die Zukunft, aber gleichzeitig werden zahllose Jugendliche zu Tode gerichtet-oder mit harten Strafen sanktioniert; sie werden zu vermeintlichen Abschreckung des Volkes von einer Anhöhe heruntergestoßen, sodass sie an ihren Verletzungen sterben oder zumindest stark zu leiden haben.
Am stärksten betroffen von diesen Repressionen sind die Frauen und Kinder. Die Mullahs, die sich als Vertreter „Allahs" und der Propheten ansehen, handeln willkürlich und vergeuden Reichtum und Ressourcen des Landes oder stellen sie terroristischen Organisationen wie etwa "der Taliban", "Hamas" oder im Irak zu Verfügung.
All dies zu einer Zeit, in der die Armut im Iran ihren Höhepunkt erreicht hat. Der Reichtum Irans liegt in den Händen weniger Machtinhaber und wird den Revolutionswächtern und "Basijis" zur Verfügung gestellt. Diese Maßnahmen dienen der Sicherung und Festigung ihrer Macht.
Es stellt sich die Frage, wann der politische Islam im Stande war die Menschheit voranzubringen. In denjenigen Staaten, in denen der politische Islam die Höchste Gewalt darstellte, sind Kriege, Elend und Rückständigkeit zu konstatieren.
Ein Mensch wie Chatami vertrat die Ansicht, dass Reformen im Iran umzusetzen seien.
Chatami, der der Meinung war, das Reformen umzusetzen sind, sprach solange vom Recht der Minderheiten, bis er an die Macht gelang. Danach hat er seine Versprechen nicht einhalten können. Es ist gleichgültig wer regiert, denn die Verhältnisse werden sich nicht ändern solange der politische Islam tonangebend ist und die Opposition systematisch beseitigt wird.
Ich vertrete die Ansicht, dass die Vielfältigen Missstände wie die hohe Arbeitslosigkeit oder die verbreitete Drogensucht, die Zensur, die Unterdrückung der Frauen oder die Unterstützung terroristischer Organisationen nicht behoben werden können, wenn nicht der politische Islam einer anderen politischen Struktur weicht.
Die Bevölkerung Irans und Kurdistans können nur dadurch diese Zustände verändern, wenn sie vereint die Wahlen boykottieren. Mit ihrer "Nein-sagung" zu diesem, in der Weltgemeinschaft isolierten Regime bringen sie ihren Willen zur Veränderung zum Ausdruck.

Saleh Bayabi : 2009
Email: saleh_bayab@yahoo.com
Homepage: http://hiwar.blogfa.com/

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