|
|
 |
Verein zur Verteidigung der politischen Gefangenen im
Iran – Köln
Society for the Defense of Political Prisoners in Iran –
Cologne |
|
Postfach 900423
D-51114 Köln
Jdef_zendanian_siassi_iran@yahoo.com
Köln,
den.4.12.2008 |
|
(k)eine Chance mehr für die Menschenrechte, in der Zeit der
Wirtschaftskrise?
60. Jahrestages der Menschenrechtserklärung! 60 Jahre für die
Rechte der Menschen in der Welt und 30 Jahre Kampf des islamischen
Regimes gegen diese Rechte und zwar nicht nur im Iran!
Auch wenn europäische Regierungen noch mehr Tod und
Inhaftierungen von Frauen, Freiheitsliebenden und sogar Kindern,
Steinigung und Abtrennen von Körperteilen im Iran, wo es eine große
Sehnsucht nach Demokratie und Freiheit im Volk gibt, in Kauf nehmen,
wird das islamische Regime seine Atompolitik nicht ändern. Dann wird
dieses Regime versuchen, wie bisher, im Ausland stärker zu agieren
und europäische Firmen werden, als Belohnung, vielleicht ein paar
Verträge mehr bekommen!
Am kommenden 10. Dezember jährt sich der Tag der Menschenrechte
zum 60. Mal!
Die Wirtschafts- oder Umweltkrise in der Welt sehen viele heute
als bedrohende globale Krise. Aber von der Krise der Menschenrechte
und der Umsetzung dieser Menschenrechte, reden nicht viele und in
der Zeit der Wirtschaftskrise wollen noch weniger davon wissen.
Demnächst wird sogar in Frankfurt darüber diskutiert werden, wie man
in der Zeit der Wirtschaftskrise seine Wirtschaftsbeziehungen mit
dem islamischen Regime, einem der größten Feinde der Menschenrechte,
verbessern könnte.*
Deutschland bzw. die deutsche Regierung haben als Exportland seit
Jahren immer wieder die Augen gegenüber den
Menschenrechtsverletzungen im Iran verschlossen, um das
Wirtschaftsverhältnis mit dem islamischen Regime fortzuführen. Auch
das Atomprogramm des Regimes haben viele westliche Länder als
Vorwand benutzt, um gegenüber den Menschenrechtsverletzungen im Iran
nicht ernsthaft zu reagieren. Das alles mit der bewusst falschen
Analyse: Angeblich ist der Iran noch nicht reif für Menschenrechte,
Demokratie und…..**
Der Hauptgrund dieser falschen Menschenrechtspolitik des Westens
gegenüber dem islamischen Regime ist dieselbe Geldgier und
Kurzsichtigkeit, die auch die jetzige Finanzkrise verursacht hat.
Dies hat zur Stärkung von Kräften, wie die des islamischen Regimes
im Iran, geführt, dass die offensichtliche Zerstörung der Demokratie
und Freiheit in der ganze Welt als Ziel hat.
Vor 60 Jahren hat dieselbe Politik zur Stärkung der totalitären
Kräfte und zum Krieg in der ganze Welt geführt. Danach sollte durch
die Verabschiedung der Menschenrechtserklärung eine nochmalige
Machtübernahme der totalitären Kräfte und eine Entrechtung der
Menschen vermieden werden.
Wenn westliche Demokratien das Problem von
Menschenrechtsverletzungen im Iran und die Gefahr die von diesem
Regime als einen Teil der jetzige Weltkrise ausgehen, betrachten und
wenn sich die Fehler, die vor 70 Jahre mit den Nazis und 30
jahrelang mit dem islamischen Regime im Iran begangen worden sind,
nicht wiederholen sollen, dann müssen sie eine neue Politik für die
Verstärkung der freiheitsliebenden Kräfte im Iran und eine breite
Berichterstattung über die Menschenrechtsverletzungen durch das
islamische Regime im Iran voranbringen.
Die breiten, dauernden und nicht zensierten Berichterstattungen
über die Ereignisse im Iran sind besonders wichtig.
An diesem 60. Jahrestag der Menschenrechtscharta muss betont
werden, dass Iran ein Land ist, dessen Volk trotz seines barbarische
Regimes, große Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie hat.
Durch eine andere Politik der westlichen Demokratien, könnten
freiheitsliebende Menschen im Iran dieses Regime beseitigen und
einen freien demokratischen Iran aufbauen. Alle andre falsche und
kurzsichtige Politik, die bis heute geführt worden ist, kann die
Situation für freiheitsliebende Iraner und die ganze Welt noch
schlimmer und gefährlicher machen.
*In dieser Konferenz, die durch die Handelskammer organisiert
worden ist, wird über die Erweiterung der Wirtschaftsbeziehungen mit
dem islamische Regime diskutiert.
**Das islamische Regime richtet als einziges Land sogar Kinder
und auch Frauen hin, und hat die höchste Hinrichtungsrate der Welt.
Die letzte hingerichtete Frau ist die 37jährige Fateme Hagigatgu,
Mutter von 2 Kindern. Sie wurde in Teheran hingerichtet.
Ein Mann ist letzte Woche in Teheran zur Entfernung seine Augen
verurteilt worden und das Urteil zur Steinigung von Frau Afsaneh .R.
in der Stadt Shiraz, ist letzte Woche bestätigt worden.
Aber trotz allem, der Widerstand im Volk nimmt ständig zu. Der
beste Beweis dafür ist die zunehmende Zahl von Festnahmen und
Hinrichtungsurteilen im ganzen Land.
Ein politischer Gefangener, dessen Todesurteil schon bestätigt
ist, heißt :Farsad Kamangar, ist 32 Jahre alt, Lehrer und
iranischer Kurde.
[1363]
|